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Ich forsche unabhängig und ohne institutionelle Anbindung in den Bereichen adoleszente Anorexia nervosa und Bildung. Der direkte Zugang zum Feld ist in beiden Strängen zentral. Meine Ausbildung: lic.rer.publ.HSG, Internationale Beziehungen, Universität St. Gallen · dipl. Kulturmanagerin, FernUniversität Hagen · MA Schulentwicklung, Pädagogische Hochschule Weingarten (2026-2028)

Anorexia nervosa (Magersucht)

Unabhängige ausserklinische Forschung. Datenbasis: quantitative Querschnittstudien mit eigens entwickelten Fragebögen, erhoben bei Eltern aus Elternnetzwerken in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Kohorte ~1000 Familien).

Kongresse und Vorträge

  • 2026 · EDRS-Kongress, Wien — Zugang ermöglicht durch die fachliche Bürgschaft von Prof. Andreas Karwautz, MedUni Wien: Open versus blind weighing and children's portioning autonomy as predictors of weight gain in adolescent anorexia nervosa

Forschungsfrage: Welchen Einfluss haben die Praxis der Gewichtskontrolle sowie Autonomie beim Portionieren auf die Weiterführung der Gewichtsrehabilitation zuhause?

Vorläufige Ergebnisse: Betroffene, die zuhause blind gewogen werden und keine Verantwortung fürs Portionieren übernehmen müssen, nehmen signifikant besser zu als die Vergleichsgruppe.

  • 2026 · DGKJP-Kongress, Würzburg — gemeinsames Symposium mit der Uniklinik RWTH Aachen: 

Einfluss einzelner stationärer Behandlungsaspekte auf das Risiko multipler Klinikaufenthalte bei adoleszenter Anorexia nervosa

Forschungsfrage: Welchen Einfluss haben das Entlassgewicht, die Kommunikation eines Zielgewichtes sowie Autonomie beim Portionieren auf das Risiko einer Rehospitalisierung?

Ergebnisse: Betroffene, die nach Klinikaustritt keine Verantwortung fürs Portionieren übernehmen müssen, erleben signifikant häufiger nur einen stationären Aufenthalt als solche, die zuhause selbst portionieren.

Manuskript eingereicht beim International Journal of Eating Disorders.

  • 2025 · DAG-DGESS-Kongress, Stuttgart: Hohe Wiederaufnahmequoten bei adoleszenter Anorexia nervosa: Schwachstellen in der Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Eltern

Forschungsfrage: Welche stationären Behandlungsaspekte können dazu beitragen, das Risiko eines zweiten Klinikaufenthalts zu verringern?

Ergebnisse: Betroffene bauen beim stationären Aufenthalt durchschnittlich die Hälfte des initialen Gewichtsverlustes wieder auf und werden entlassen, bevor sich eine spürbare Verbesserung im Verhalten eingestellt hat. Dies ist der Fall, sobald in etwa die Höhe der prämorbiden BMI-Perzentile erreicht ist, sofern diese nicht im medizinischen Untergewicht lag.

 

Studienkonsortium

  • 2024–heute · Charité Berlin, FIAT-Studie: Familien-Basierte telemedizinische versus Institutionelle Anorexia nervosa Therapie Studie

Bildungsforschung

2025–2026 · Forschungssynthese zu psychischer Gesundheit der Lernenden und Lehrpersonenbelastung auf der Schweizer Primarstufe — Grundlage für eine Pilotstudie.

Synthesefrage: Inwiefern gilt der international belegte Zusammenhang zwischen Lehrperson-Lernenden-Beziehungsqualität und der Entwicklung von Zukunftskompetenzen auch auf der Schweizer Primarstufe, und welche Bedingungen fördern die Beziehungsqualität auf dieser Stufe?
Ergebnis: Die internationale Forschungslage belegt den Zusammenhang zwischen Lehrperson-Lernenden-Beziehungsqualität und Kompetenzentwicklung robust, für die Schweizer Primarstufe fehlen spezifische Befunde. Hinsichtlich der Bedingungen zeigt die Literatur, dass Lehrpersonenbelastung, Autonomieerleben und schulische Unterstützungsstrukturen entscheidende Faktoren sind. Wie diese auf der Schweizer Primarstufe zusammenwirken, ist empirisch offen und Gegenstand der geplanten Pilotstudie.

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